Ich bin der Verursacher meines Lebens

Jeder, der die wahre Bereitschaft mitbringt, seine Vorstellungen, die im wahrsten Sinne des Wortes vor der Wirklichkeit stehen, hinter sich zu lassen und sich zu öffnen für eine neue Form der Begegnung mit seinem Leben und seiner Umgebung, kann zum Gestalter seines Lebens werden und ist nicht mehr damit beschäftigt, seine Verstrickungen zu bekämpfen.

Jeder hat die Möglichkeit, sich als Verursacher seines Lebens zu erkennen. Somit muß er nicht mehr sein Gegenüber beschuldigen und darauf warten, daß sich das Außen ändert.

Er erkennt sich als Zentrum und Macher seines Lebens. Dies ist zugleich die beste Friedensarbeit für die ganze Welt. Wenn jeder seine eigene Projektion auf den Anderen als das Problem erkennt und nicht das Gegenüber für den eigenen Zorn verantwortlich macht, muß er nicht mehr auf die Strasse gehen, um für den Frieden zu kämpfen.

Denn Kampf ist immer Kampf, auch unter den Vorzeichen des Friedens. Somit würde nur das Polaritätsprinzip genährt, nach dem Motto “Wer Gutes will und Böses schafft”.